Tätigkeitsbericht des Bauausschusses

Franziskushaus Birkenfeld: Die Renovierungsarbeiten im Innenbereich des Franziskushauses sind durchgeführt. Der Zugang zu den Toiletten des Franziskushauses und dem „Jugendraum“ im Kellergeschoss hat jetzt nicht mehr diesen industriellen Rohrkellercharakter mit Neonröhrenbeleuchtung. Der Gang hat eine abgehangene Zwischendecke aus Gipskartonplatten mit einer entsprechenden Unterkonstruktion, zwecks Befestigung an der bestehenden Betonrohdecke erhalten. Die Zwischendecke musste im Bereich des Treppenabganges, auf Grund der notwendigen Anbindung an die vorhandenen Kellerfenster abgetreppt werden. In die Zwischendecke sind insgesamt 10 LED Deckeneinbaustrahler mit einem sehr dekorativen Glasrahmenring versehen eingebaut, welcher eine sogenannte Deckenhintergrund-Beleuchtung bewirkt und dem Raum ein sowohl klassisches als auch modernes Interieur vermittelt. Auch die geringe Raumhöhe des Ganges hat zu der Entscheidung zum Einbau von Einbaustrahlern beigetragen. Die Rohbetonlängswand im Gangbereich hat einen Feinputzauftrag erhalten, so dass auch hier der halbfertige Herstellungscharakter beseitigt wurde. Die Putzarbeiten einschließlich Feinschliff- und Spachtelarbeiten wurden ehrenamtlich von Herrn Dyka ausgeführt. Hierfür herzlichen Dank. Sämtliche Wand– und Deckenflächen wurden mit einer reinigungsfähigen, seidenglänzenden Latexfarbe im Farbton weiß gestrichen. Die Stirnseite des Treppenhauses und des Kellerganges sind, in Anlehnung, zu der im Außenbereich dominierenden Farbe, ebenfalls gelb gestrichen. Dieser Anstrich verleiht dem Treppenhaus, im Gegensatz zu der vorigen dunkel cremigen Anstrichfarbe, eine strahlende Atmosphäre. Ebenfalls in gelb sind die Geländerpfosten und Halterungen gestrichen. Die stark strapazierten Innentüren des Franziskushauses wurden gespachtelt, geschliffen und mit einem Epoxy - Haftgrund grundiert sowie vorgestrichen und gelb lackiert, so dass sich die Türen wie „neu“ den Besuchern des Franziskushauses präsentieren. Die Gasübergabestation im Franziskushaus wurde eingekapselt, so dass dieser sensible Bereich nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Kirche St. Klara: Die vorhandene Kiesdrainage im Chorbereich der Kirche musste generalsaniert werden. Hierzu musste die vorhandene Drainage entfernt und bauseits gelagert werden. Der gesamte Drainagebereich wurde ausgekoffert, das bedeutet, es wurde durch Erdaushub ein vertiefter Raum geschaffen, der die Packlage oder Steinschüttung aufnimmt. Im gesamten Aushubbereich wurden Tiefbordsteine auf einen Fundamentstreifen mit einem Magerbetonkeil versehen versetzt. Das vorhandene Kiesvolumen wurde als Grundschüttung genutzt. Neuer Kies wurde zur Deckschüttung verwendet. Mit dieser Maßnahme sind die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten im Außenbereich des Chorbereiches der Kirche St. Klara abgeschlossen. Im Rahmen der Gesamtarbeiten der Neugestaltung des Außenbereiches wurde in diesem Jahr das Flachdach mit den aufgesetzten Gauben komplett demontiert, stattdessen wurde ein Pultdach mit eingesetzten Dachflächenfenstern montiert. Die komplette Beleuchtung im neugeschaffenen Dachraum über dem Chorbereich wurde installiert, um eine indirekte Beleuchtung des Altarbereiches mittels der Öffnungen des Deckenbereiches zu erhalten. Das Kreuz auf der Ostseite der Kirche erstrahlt mit einer Hintergrundbeleuchtung. Die hohen Chorfenster werden von LED-Strahlern außen angestrahlt, so dass die Fenster abends für den Kirchenbesucher in ihrer vollen Farbigkeit wahrgenommen werden können. Die Rosette über dem Eingangsportal der St. Klara Kirche wird von innen nach außen angestrahlt und empfängt nun den abendlichen Besucher mit der brillanten Farbenpracht, die der Besucher tagsüber im inneren der Kirche wahrnehmen kann.

Gemeindezentrum St. Elisabeth Straubenhardt: In der letzten Ausgabe der Kirchengemeindenachrichten wurde schon darauf hingewiesen, dass die Dächer des Gemeindehauses St. Elisabeth erhebliche Baumängel aufweisen. Die Mitglieder des KGR wurden vom Vorstand des BA, den Herren Goldberg und Röseler über den Sachstand in der Sitzung vom 14. September 2017 umfänglich informiert. In Abstimmung mit dem Diözesanbauamt Rottenburg wurde Herr Kurrle als Sachverständiger für das Dachdecker-Handwerk mit der Ausarbeitung eines Gutachtens über den Schadenszustand der Dächer des Gemeindezentrums St. Elisabeth beauftragt. Am 11. Oktober 2017 wurde vom Sachverständigen eine Dachbegehung durchgeführt, wobei gleichzeitig die Dächer des Hauptgebäudes und das Dach des Nebengebäudes mitbegutachtet wurden. Die Ergebnisse der Dachöffnung vom 9. August 2017, veranlasst durch den BA, wurden in das Gutachten von Herrn Kurrle mitaufgenommen. Dem Schadensgutachten vom 18. Oktober 2017 kommt der Gutachter zu folgendem Schadensbild: - In den Innenräumen insbesondere im Pultbereich sind Feuchtigkeitsspuren erkennbar. - An der Deckenverkleidung ist ebenfalls vereinzelt ein fortgeschrittener Schädigungsgrad erkennbar. - Im Außenbereich sind in größerem Umfang an den Dachüberständen und an den Außenwänden Durchfeuchtungsspuren erkennbar. - Der Gutachter kommt in Bezug auf diese Schadensbilder zu dem Fazit, dass es sich hier um anfallendes Kondensatwasser handelt, so dass hier bauphysikalische Probleme im Dachschichtenaufbau bestehen. - Die Kunststoffbahnen der Dachabdichtung sind, bedingt durch einen beschleunigten Alterungsprozess derart geschädigt, dass seit längerer Zeit ein erhöhtes Schadenrisiko bestand und Niederschlagwasser in den Dachschichtenaufbau eindringt. - Im Bereich des Überganges zwischen Dachabdichtung und Dacheindeckung bestehen ferner Undichtigkeiten. - Mittels Öffnung des Dachschichtenaufbaues am 9. August 2017 konnte nachgewiesen werden, dass der Schädigungsgrad in den einzelnen Schichten des Dachaufbaues soweit fortgeschritten ist, dass der gesamte Dachschichtenaufbau bis zur Dampfbremse zurückgebaut und komplett neu aufgebaut werden muss. - Um die Schäden nicht noch mehr zu vergrößern, rät der Sachverständige zu einer gesamtheitlichen zeitnahen Dachsanierung. - Da an der Tragschalung für die Dachabdichtung der Schädigungsgrad (Hausschwamm, welcher in kürzester Zeit die Holzschalung und die Durchlaufpfetten zerstören kann, siehe GN 2/2017) weit fortgeschritten ist und die Tragschalung teilweise nur noch geringe Kräfte aufnehmen kann, soll bis zur abgeschlossenen Dachsanierung das Dach nur noch im Notfall begangen werden. - Für das Nebengebäude ergibt sich das selbe Schadensbild. Am 23. Oktober 2017 wurde das Gutachten dem Architekten des Diözesanbauamt Rottenburg vom Gutachter erläutert. Der Architekt des Diözesanbauamt Rottenburg, Herr Jüttner, hat einer zeitnahen Komplettsanierung der Pultdächer des Gemeindezentrums St. Elisabeth zugestimmt. Der Gutachter, Herr Kurrle, hat den Beteiligten klar zu verstehen gegeben, dass aus der Sicht des Sachverständigen, die Schäden an den Dächern ein derartiges Ausmaß aufweisen, dass die Schadensbehebung unbedingt im Jahr 2018 erfolgen muss. Die vorbereitende Planung wird seitens des Vorstandes des BA so terminiert, dass mit der Demontage der Dächer des Gemeindezentrums in der ersten Hälfte des Monats Mai 2018, je nach Wetterlage, begonnen werden kann. Anmerkung: Der Dachbereich, auf welchem die Photovoltaikanlage montiert ist, wurde nicht in die Begutachtung einbezogen. Im Rahmen weiterer Untersuchungen ist es nicht auszuschließen, dass die PV- Anlage und der unterliegende gesamte Dachbereich ebenfalls demontiert werden muss. In Anbetracht der Dachsanierungsarbeiten wurden die Renovierungsarbeiten innerhalb des Gemeindehauses St. Elisabeth bis zur Beendigung der Dacharbeiten zurückgestellt. Im Jahresresümee über die Arbeit des Bauausschusses kann man feststellen, dass im Jahr 2017 sowohl sehr viele kleine als auch größere Instandhaltungs-, Renovierungsund Umbauarbeiten durchgeführt wurden. Die Bearbeitung aller Baumaßnahmen erfolgte sehr effizient und alle Maßnahmen haben sowohl den projektierten Zeitrahmen, als auch den vorgegeben Finanzrahmen eingehalten. Der besondere Dank gilt Herrn Johannes Goldberg für sein starkes Engagement als erster Vorsitzender des Bauausschusses. Auch gilt der Dank Herrn Dyka, für seine umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeiten, sei es die Grundreinigung der Kirche St. Klara oder sein Einsatz bei der Renovierung des Franziskushauses und vieles andere mehr. Als Ausblick auf die Aktivitäten des BA im kommenden Jahr ist davon auszugehen , dass das Gemeindezentrum St. Elisabeth und das Kinderhaus St. Elisabeth mit diversen größeren (Dächer) und kleineren Sanierungsarbeiten im Mittelpunkt der Tätigkeiten des BA stehen werden. Für den Jahreshaushalt 2018 sind die Gelder für eine Innenrenovierung der Kirche St. Klara und der Sanierung des Pfarrhauses bereitgestellt, so dass der BA sich auch dieser Maßnahmen annehmen wird. Die Mitglieder des Bauausschusses bedanken sich bei allen Gemeindemitgliedern für ihr Verständnis und ihre Geduld für die diversen Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen - speziell durch die Baumaßnahmen St. Klara in Birkenfeld und dem Kinderhaus in Straubenhardt . (Dipl. Ing. Peter Röseler)

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