Erstkommunion

Erstkommunion

Erstkommunion
Communio (lat. Gemeinschaft) bezeichnet zunächst die Zusammengehörigkeit von Menschen, die an Jesus Christus glauben und auf seinen Namen getauft sind.
Sehr früh wurde der Begriff auch als Bezeichnung für die Tischgemeinschaft derer genommen, die gemeinsam den Leib und das Blut Jesu Christi zu seinem Gedächtnis empfangen.
In diese Tischgemeinschaft werden Kinder in der katholischen Kirche schon relativ früh aufgenommen. Sie sollen in diese Gemeinschaft hineinwachsen. Mit der „Erstkommunion“ beginnt somit etwas und ist damit nicht beendet. Die einmalige Teilnahme an dieser Tischgemeinschaft wäre ein Missverständnis, denn diese Gemeinschaft soll vollzogen werden, bis der Herr wiederkommt. „Tut dies zu meinem Gedächtnis“, ist ein bleibender Auftrag, den Jesus seinen Jüngern gab.
Für viele Eltern steht das Äußere im Vordergrund. Wichtig ist jedoch die Begleitung des Kindes auf seinem Glaubensweg. Dabei möchte die Gemeinde die Eltern unterstützen und begleiten.

Wie kommt mein Kind zur Erstkommunion?
Ausschlaggebend ist zunächst der Wunsch und Wille der Eltern, ein Versprechen, das sie bei der Taufe gegeben haben, wahr zu machen: Sie sollen ihr Kind auf seinem Glaubensweg begleiten. Dazu gehört auch die Aufnahme und das Hineinwachsen in den Kreis der Tischgemeinschaft Jesu. Dabei steht zunächst nicht das Fest im Vordergrund, sondern das Beispiel in der Glaubenspraxis.
Die Gemeinde kann nur unterstützend mitmachen, indem sie jedes Jahr Kinder und Eltern in ihre Gemeinschaft holt, den Eltern Material zur Verfügung steht, Gottesdienste mit den Eltern und Kindern feiert, kirchliche Feste speziell mit Kindern gestaltet und die ins Gebet nimmt.
In der Regel werden die Eltern der Kinder, die im 3. Schuljahr sind, vom Pfarramt angeschrieben. Nicht immer liegen jedoch alle Adressen vor, weshalb es wichtig ist, die Ankündigung des Beginns der Vorbereitung in den kirchlichen Mitteilungen zu beachten. Die Eltern werden zu einer ersten Besprechung meist an den verschiedenen Teilorten eingeladen und melden ihr Kind schriftlich zur Erstkommunion an.

Ablauf der Vorbereitug und der ersten Hl. Kommunion
An den verschiedenen Orten werden Erstkommuniongruppen gebildet, die von einem Vater oder einer Mutter geleitet werden. Diese treffen sich in der Regel einmal pro Woche. In der Gruppe wird gebastelt, gemalt, gebetet und gesungen, werden Geschichten der Bibel erzählt, werden gemeinsame Gottesdienste vorbereitet. Manchmal kommen die Kinder auch in der Kirche zusammen, um vor Ort Verschiedenes kennen zu lernen.
Bei den Elternabenden wird auch der Termin der feierlichen Erstkommunion besprochen und mit dem Pfarrer abgestimmt.

Bei der Erstkommunion tragen die Kinder ein weißes Gewand, das an das Taufkleid erinnert und bringen (möglichst) ihre Taufkerze mit. Wir bitten alle Eltern, diese schöne und einfache Symbol zu akzeptieren. Außerdem erübrigt sich damit eine aufwändige Ausstaffierung des Kindes.
Die erste hl. Kommunion soll durchaus ein schönes Fest sein, dennoch soll dieser Anlass nicht zu einer Geschenkorgie verkommen. Der religiöse Charakter des Festes steht eindeutig im Mittelpunkt.

 

Ansprechperson:
Frau Koller


Aktuelle Termine zur Erstkommunion erhalten Sie auf der Seite Termine