Adventsnachmittag im Franziskushaus

Die Kinder und gut 100 Gäste erfreuten sich, als nach dem Eröffnungslied „Nikolaus komm in unser Haus“ tatsächlich der Nikolaus ins Franziskushaus kam. Die Kinder des Kindergartens St. Klara in Begleitung von Frau Claudia Rentschler (Leiterin des KiGa) und Frau Susanne Biesinger (Erzieherin) sangen dem St. Nikolaus ein Willkommenslied. Der Nikolaus war über den Empfang so hocherfreut, dass er sich den Kindern zunächst einmal vorstellte Danach unterhielt er sich mit den Kindergartenkindern und so ganz nebenbei las er aus dem „Goldenen Buch“ seine Aufzeichnungen des jeweiligen Kindes vor. Vollkommen unbeschwert und dennoch respektvoll antworteten die Kinder dem Nikolaus auf seine Fragen. Da erwartungsgemäß alle Kinder das ganze Jahr über recht lieb und freundlich waren, verteilte St. Nikolaus zur großen Freude aller aus dem mitgebrachten riesengroßen Jutesack Schokoladennikoläuse und weil am 6. Dezember der Namenstag des Hl. Nikolaus war, bekamen alle Gäste im Franziskushaus einen Dambedei. „Blockflöte und Weihnachtslieder gehören zusammen!“, das dachte sich auch Frau Kornelia Langmann und kam mit den Schülerinnen Josefine Stamm und Leonie Buchter um gemeinsam auf ihren mitgebrachten Blockflöten Lieder zum Zuhören und zum Mitsingen zu spielen. Vielen Dank - es war wunderschön. Eine weitere Bereicherung des Nachmittages waren die Damen des Flötenensembles aus Engelsbrand. Die Moderation der einzelnen vorgespielten Stücke übernahm Frau Birgit Haas. Vielen Dank, dass Sie alle da waren und uns instrumental mit adventlichen und weihnachtlichen Liedern in diese stille und besinnliche Zeit – weit weit weg von allem – hinein verzaubert haben. Herr Reiner Bürkle (Tenor) mit seiner Stimme und Herr Helmut (Klavier) ließen uns weiter träumen. Gespannt lauschten wir Pfr. Phan, als dieser uns eine große Uhr mit einem 25 Stunden Zifferblatt vorstellte. Eine geschenkte Stunde zum Beten? Und Frau Dobler las uns passend dazu vor: Die 25. Stunde – oder: Hast Du Zeit für's Gebet? -
Katharina Heinen und Cherin Schreiber erklärten uns in einer weihnachtlichen Geschichte: Wie es war, als das Jesuskindlein bei uns in der St. Klara Kirche war. Dass diese Geschichte wahr ist, können Sie daran erkennen, dass das Glöckchen dieser Geschichte neben der Türe von der Sakristei zur Kirche heute noch hängt!! -
Anschließend hörten wir die Geschichte von den 3 Bäumen. Von ihren Hoffnungen und Träumen. Sie träumten wie im richtigen Leben – von etwas ganz Großartigem. Jeder Baum bekam was er sich wünschte, aber nicht auf die Weise, die er sich vorgestellt hatte.
Gott lenkt und wir erkennen erst viel später, was Gott der Herr für uns vorgesehen hat. Auch wenn die Dinge sich bescheidener entwickeln oder ausfallen für uns – zumindest erscheint es uns auf den ersten Blick so – aber bei genauerem Hinsehen verstehen wir warum und wieso etwas Kleiner und Bescheideneres zu etwas ganz Großem werden kann. Die Akteure dieser Geschichte wurden spontan und dankenswerter Weise gespielt von Frau Simone Kania, Frau Birgitt Haas - Frau Kornelia Langmann - Frau Cherin Schreiber und Herrn Peter Röseler. Frau Charlotte Fischer bildete mit dem schon zur Tradition gewordenen Kalender-Lied - bei dem alle den Refrain mitsangen - den krönenden Programmabschluss dieser besinnlichen Adventsfeier. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen vor und hinter den Kulissen. Bei den Damen und Herren für die leckeren selbstgebackenen Kuchen und Plätzchen. Bei den Helfern und Helferinnen, die an diesem Tage so hart mitgearbeitet haben in der Küche im Saal. Bei Herrn Heinrich für das Anbringen der Dekoration. Frau Cherin Schreiber – die – wo immer jemand benötigt wurde – da war und ganz toll von Anfang bis zum Ende mitgearbeitet hat. Ihnen allen eine gesegnete und besinnliche Adventszeit. (Gerda Röseler)

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