Firmung

Firmung

Das Wort heißt Stärkung. Ähnlich dem Begriff „Konfirmation“ bezeichnet es die Bekräftigung der Taufe. Der/die Jugendliche soll sich zu seiner / ihrer Taufe bekennen und nun selbst versuchen, den christlichen Glauben in die Tat umzusetzen und bewusstes Mitglied der Gemeinde zu sein.

Alter
Die Festsetzung des Firmalters ist je nach Gemeindepraxis verschieden. In unserer Gemeinde hat es sich bewährt, das Firmalter mindestens auf den 9. Schuljahrgang heraufzusetzen. Ein früheres Alter ist nicht sinnvoll, weil der/die Jugendliche selbst entscheiden soll. Seine Eltern und Taufpaten können ihn/sie nur beraten.

Vorbereitung
Für Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren findet eine gemeinsame Firmvorbereitung in Gruppen statt. Sie dauert ungefähr ein halbes Jahr und enthält verschiedene Elemente. Sie soll ermöglichen, dass der Einzelne seines Glaubens bewusst wird, dass er in der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen steht und zu einer Gemeinde gehört.
Wer die 9. Klasse besucht, erhält eine Aufforderung, sich zur Firmvorbereitung anzumelden. Weil das Pfarramt nicht alle Namen erfassen kann, ist es gut, sich beim Pfarramt zu melden.
Zum genannten Termin meldet sich der/die Jugendliche mit eigener Unterschrift an. Es ist auch möglich, die Firmung später zu erhalten, weil man sich vielleicht noch nicht reif genug fühlt. Man muss sich jedoch dann selbst darum kümmern, sein Interesse zu bekunden durch einen Anruf beim Pfarramt.
Für Erwachsene ab 18 Jahren findet eine andere Firmvorbereitung statt, die mit den Interessenten abgesprochen wird.

Firmpate
Einen Paten zu haben, ist nicht Voraussetzung für die Firmung, aber es ist ein schönes Zeichen, dass der/die Jugendliche nicht allein ist, sondern, das ihn/sie jemand begleitet.
Der Firmpate/ die Firmpatin sollte für den Jugendlichen glaubwürdig sein, für Gespräche zur Verfügung stehen und selbst getauft und gefirmt bzw. konfirmiert sein und zu einer christlichen Kirche gehören.

Firmspender
Normalerweise ist der Bischof derjenige, der die Firmung spendet. Da es für ihn nicht möglich ist, bei so vielen Jugendlichen und Gemeinden jedes Jahr zur Firmung zu kommen, delegiert er auch seine engsten Mitarbeiter dazu, die Firmung zu spenden.