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Da haben es doch einige Leute gewagt, ein Boot aus allen möglichen Brettern zusammenzunageln und in eine altehrwürdige Kirche zu stellen. Wie soll dieses bestimmt nicht seetüchtige Gefährt eine Überfahrt überstehen? Ein Bild für Kirche, die sich ihrer Sanierungsbedürftigkeit nicht schämt, sondern weiß, dass nicht glänzende Fassaden das Bild von Kirche ausmachen, sondern manchmal auch ihr Flickwerk, ihre Reformbedürftigkeit bezeichnend für sie sind. Nicht das „Haus voll Glorie“ ist darum das, was an Pfingsten Wirklichkeit wurde, sondern ein notdürftiges provisorisches Schiff, das mit Gottes Kraft ausgestattet, flott gemacht werden kann. Offenbar haben die Menschen zu solch einer Kirche einen besseren Zugang. Die Reise von Papst Benedikt in die USA hat das deutlich gemacht, worauf die Menschen auch in diesem Land gewartet haben, dass eine unvollkommene Kirche den Geist Gottes nicht besitzt, sondern erst noch erwartet, und vor allem um diesen Heiligen Geist bittet. Wenn Gottes Geist den alten Kahn „Kirche“ flott macht, kann man doch die Reise mit ihm wagen.
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