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Die Figur der hl. Elisabeth in gebranntem Ton ist ein Sinnbild des sog. “Rosenwunders” - Brotkorb und Rosen zu Elisabeths Füßen Es wird erzählt, dass die junge Herzogin das, was sie sich selbst am Mund absparte, zu den Armen trug. Als sie wieder einmal mit einem Brotkorb unterwegs war, stellte sie der Herzog zur Rede und fragte sie, was sie schon wieder im Korb forttrage. Elisabeth antwortete: “Rosen”. Als er das Tuch vom Korb wegzog, war der Korb mit Rosen gefüllt. Die Deutung des Rosenwunders wird vollständig durch die Erzählung Rainer Maria Rilkes, der einer Bettlerin eine Rose schenkte, von der sie einige Tage leben kann. Es ist der Künstlerin Hanne-Lore Berthold gelungen, dies in einer Figur darzustellen, mit der sie sich lange Zeit befasst hat, denn schließlich war Elisabeth eine junge Frau, die einerseits sich gewandt am Hofe bewegen konnte, andererseits aber das Bedürfnis hatte, Christus in den armen Menschen zu begegnen. Nicht nur auf musikalischem Gebiet, was ihr Beruf ist, übt Hanne-Lore Berthold ihre künstlerische
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